Hoher Besuch im Green FabLab

Hoher Besuch im Green FabLab – kaum erster Prototyp aufgebaut und schon Interesse!

Die Frage, wie künstliche Intelligenz land- und fortwirtschaftliche Vorhaben nachhaltiger und effizienter gestalten werden kann, steht im Mittelpunkt der Tour „Starke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald“. Im Rahmen dieser Tour führte der Weg der Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Silke Gorißen am 11. Mai 2026 unter anderem zum Campus der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort. Dort wurde Gorißen das Projekt „Smart Green Wall“ vorgestellt, das sich mit der Einbindung von KI-gestützter, autonomer Steuerungs-, Versorgungs- und Wartungstechnologie in moderne vertikale Begrünungssysteme auseinandersetzt.

Vor Ort informierten die Forschenden rund um Prof. Rolf Becker die Ministerin über aktuelle Entwicklungen zum Projekt. Dabei wurde deutlich, wie eng Wissenschaft und Praxis bereits zusammenarbeiten, um Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden: Während ihres Besuchs wurde Gorißen nämlich auch der erste Prototyp eines autonom funktionierenden vertikalen Gartens vorgestellt, der als Testversuch während der Entwicklungsphase des Projekts „Smart Green Wall“ dient. Er kann im weiteren Verlauf wichtige Aufschlüsse über Langzeitanforderungen an das System geben sowie mögliche Schwachstellen aufdecken. Zugleich macht er signifikate Fortschritte in der Entstehung der smarten vertikalen Gärten sowie deren Funktionieren deutlich. Damit gibt dieser vorläufige Prototyp Impulse für eine kontinuierliche Verbesserung, beweist die Interoperabilität der neuentwickelten Systeme mit bereits vorhandener Technik und visualisiert Erfolge der „Smart Green Wall“.

Diese intelligenten vertikalen Pflanzmodule, die während des Projektlaufzeit konzipiert werden, sind letztlich ein wichtiger, zukunftsweisender Ansatz für klimaorientierte, ressourcenschonende und kosteneffektive urbane Begrünung. Sensoren und intelligente Algorithmen analysieren dabei kontinuierlich die Bedürfnisse der Pflanzen und passen Bewässerung, Nährstoffversorgung und Pflege automatisch an die jeweiligen Bedingungen an. Dabei ist die Nutzung natürlicher Ressourcen wie Sonnenenergie und gesammeltem Regenwasser ebenso ein essentieller Teil und Aushängeschild dieser innovativen Begrünungsanlage wie auch die automatisierte Überwachung und Wartung des Systems durch integrierte Technologie.

Die Tour „Starke Zukunft in NRW“ soll die praxisnahen Anwendungsmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz in Agrar und Forstwirtschaft und die Vorteile der entsprechenden Projektideen für das Land Nordrhein-Westfalen in den Blick der Öffentlichkeit rücken. Da gerade in Zeiten zunehmender Hitze-, Schadstoff- und Lärmbelastung in Städten diese intelligenten Begrünungssysteme zukünftig eine wichtige Rolle spielen, war der Halt der Ministerin Gorißen an der Hochschule Rhein-Waal und ihrem „Smart Green Wall“-Prototypen ein passender Stopp, um einem wichtigen Zukunftsprojekt Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Wenn Ihr Interesse geweckt wurde und Sie mehr über „Starke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald“ und der zweiten Station dieser Tour erfahren möchten, dann klicken Sie gerne [hier] oder [hier].